Der Räucheropferaltar



Räucheropferaltar Der goldüberzogene Räucheropferaltar befand sich im Innern des Tempels, d.h. im "Heiligen" vor dem Vorhang, der den Zugang zum Allerheiligsten verwehrte.

Die Ecken des Altars waren erhöht; man spricht hier von den "Hörnern" des Altars. Religionsgeschichtlich erklärt man sich die Herkunft der Hörner so, dass an den Ecken der Altäre im Alten Orient kleine Götterfiguren angebracht waren, die die Anwesenheit der Gottheit darstellten. Die erhöhten Ecken sind "Platzhalter" bzw. der minimalistische Ersatz für solche Götterfiguren, erfüllen aber dieselbe Funktion: Sie repräsentieren Gottes Anwesenheit beim Opfer. An die Hörner des Räucheropferltars wurde einmal im Jahr das Blut eines Sündopfers gestrichen.

Beim Räucheropfer wurden auf dem Altar jeden Morgen und jeden Abend von den Priestern Gewürze und Kräuter verbrannt.

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