Paulus in Damaskus



Vom Saulus zum Paulus...

Paulus predigt Saulus predigte nun selbst in den Synagogen, was er gesehen und gehört hatte: dass Jesus Gottes Sohn sei. Dabei hatte er selbst noch ganz schön an dieser Neuigkeit zu knabbern. Das Damaskuserlebnis warf seine ganzen Vorstellungen, die er sich von Gott gemacht hatte, über den Haufen.


Gesetz und Evangelium

Vor allem beschäftigte ihn die Frage, welche Funktion dann die Gesetze aus dem Alten Testament in der Beziehung zu Gott hatten. Denn nach dem Gesetz galt, dass derjenige, der am Holz hängt, ein von Gott Verfluchter ist. Was war passiert, dass sich Gott selbst an das Holz vom Kreuz hängen ließ? Was hatte das zu bedeuten? Später sollte dies den Kern seiner Predigten ausmachen. Doch zunächst galt es zu verkünden, dass Jesus vom Tod auferstanden ist, dass er doch der Christus, der langerwartete Messias ist.


Flucht aus Damaskus

Flucht aus Damaskus

Seine ehemaligen Mitstreiter konnten sich den Sinneswandel nicht erklären. Seine Predigten aber waren für viele so einleuchtend, dass Saulus nun seinerseits in das Kreuzfeuer der Verfolgung kam. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde Saulus in einem Korb an der Stadtmauer von Damaskus abgeseilt. Er floh zurück nach Jerusalem.


Misstrauen

Viele Christen waren zunächst misstrauisch und hielten die Bekehrung von Saulus für eine Finte. Einer der wenigen, die Saulus Vertrauen schenkten, war Barnabas. Mit ihm ging Saulus, den man jetzt fast nur noch mit seinem römischen Beinamen Paulus (= der Kleine) nannte, auf seine erste große Missionsreise, die ihn u.a. nach Athen führen sollte...


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